„Radler kommen langsam auf Touren“

Tour de Jumelage: Lust, mal ordentlich in die Pedalen zu treten? Durch Höhen und Tiefen zu radeln und dabei richtig Kilometer zu machen?

Am 22. April fand die erste Vorbesprechung zur Tour de Jumelage 2016 statt. Die Tourteilnehmer/innen trafen sich zum gemeinsamen Gespräch im Jugendtreff.

Doris Neugebauer, Harald Schwarz, Horst Naujoks und Daniela Schreier hatten umfangreiche Informationen für die Teilnehmer vorbereitet. Viele Punkte wurden angesprochen und durchgearbeitet.

  • Streckenverlauf
  • Unterkünfte
  • Organisatorisches
  • Sicherheit und Fahrverhalten

Horst Naujoks erläuterte Eingangs die Streckenführung der ersten Etappe. Hier wurde die Route leicht verändert. Dabei wurde besonders darauf geachtet, dass Knotenpunkte wie  Schwabach umfahren werden. Hierdurch werden auf der ersten Etappe satte 150 km zurückgelegt. An der Verpflegungsstation Oberdachstetten wird es dann eine Stärkung für alle Fahrer geben, bevor sie sich auf den Weg nach Künzelsau machen.

Eine rege Diskussion kam bei dem Thema Unterkünfte auf. Doris Neugebauer erklärte die unterschiedlichen Kategorien der einzelnen Hotels, Jugendherbergen und des Naturfreundehauses. Hierbei wurde auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Erwartungen der Teilnehmer eingegangen. Wegen der frühen Startzeiten beschäftige alle die Frage: Bekommen wir schon um 6 Uhr Frühstück??

Eine wichtige Frage zum organisatorischen Ablauf stellte Daniela Schreier: Wer wird uns beim Transport der Begleitfahrzeuge von den Teilnehmern unterstützen können? Nach Abfrage bei den anwesenden Teilnehmern stellte sich heraus, dass genügend Fahrer aus der Gruppe Bereitschaft zeigen, ein Fahrzeug während einer Teiletappe zu fahren. Viele Detailfragen zum Thema Organisation wurden beantwortet. Wie viel Gepäck können wir mitnehmen? Brauchen wir Handtücher, Bettwäsche und/oder Schlafsäcke? Wo gehen wir zum Essen?

Sehr aufmerksam waren die Teilnehmer bei den Ausführungen von Horst Naujoks zum Thema Mitnahme von Ersatzteilen und des Reparaturbedarfs für die Räder. Zwar wird ein Grundstock an Material zur Reparatur und Wechsel mitgenommen, damit kann allerdings nicht jeder Radtyp umfassend bedient werden. Spezielle Teile wie Speichen oder Züge, sollten von den Teilnehmern selbst beschafft und mitgenommen werden.

Ein Schwerpunkthema für Harald Schwarz (sportlicher Leiter) war Sicherheit und das Fahrverhalten. Er erläuterte kompetent die erforderlichen Verhaltensregeln für die Fahrt. So erklärte er, besonders darauf zu achten, dass Zurufe bei Wind- und Motorgeräuschen leicht überhört werden. Im Besonderen ging er auf Handzeichen und Zurufe ein.

Auf folgende Situationen wird durch Handzeichen hingewiesen:

  • Halt Hindernis rechts / links (parkende Autos, zu überholende Objekte / entgegenkommende Personen)
  • Querrinne oder – welle
  • Schlaglöcher
  • Am Berg: „Ich gehe gleich aus dem Sattel“

 Lautes Zurufen ist jedoch unerlässlich bei:

  • Autos von vorne oder hinten
  • zu hoher Geschwindigkeit
  • „Kürzer!“ Nachzügler schließt zu langsam weiterfahrenden Gruppe auf
  • „Alle da!“
  • Umkehren oder warten
  • „Drehen!“
  • Einerreihe / Zweierreihe
  • Zurufe werden immer weitergegeben!

In der Gruppe Rad zu fahren bedeutet, dass man mit geringem Abstand zum Vorder- und Hintermann fährt. Dementsprechend muss Folgendes beachtet werden:

 Nicht abrupt bremsen!

  • Keine plötzlichen Ausweichmanöver!
  • Nicht plötzlich und ohne Vorwarnung ruckartig aus dem Sattel gehen!
  • Immer konzentriert fahren!
  • Situationen antizipieren!
  • Immer lächeln!

Zu  Guter Letzt ließen es sich die Anwesenden nicht nehmen, an dieser Stelle Doris Neugebauer und Harald Schwarz für Ihr Engagement zu danken, das die Beiden unterstützt von Daniela Schreier und Horst Naujoks, von der ersten Idee bis zur nunmehr bald bevorstehenden Realisierung der Etappenfahrt unentwegt gezeigt haben.

Von Seiten der Organisation wurde festgestellt, dass die Gruppe mehr als bereit für die Fernradtour ist. Ein herzliches Dankeschön erging an alle Teilnehmer für die vielen Anregungen und Hilfestellungen.

Alle gemeinsam freuen sich auf die weitere Vorbereitungsphase und darauf, dass es endlich losgeht.

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